Tag 050 – 19.Dezember 2019

Vorbereitungen zum WasserFestival

Ich genieße die Entspanntheit nicht kurzfristig wieder aufbrechen zu müssen. So kann ich mich genüßlich einem Buch „Toxic“ widmen.

Der Nachmittag und frühe Abend ist für Kampot vorgesehen. Hier erlebe ich die Vorbereitungen auf die nächsten Tage. Buden ….Imbiss, Klamotten, Spielzeug kaufen kaufen kaufen Rausch! so weit das Auge in jede Richtung vom Zentrum aus reicht.

Tag 048 – 17.Dezember 2019

a foggy day

– Straßen und deren Zustand

– ein aufschlussreicher Abend

– hilfsbereite Hotelbesitzer

Die Fahrt von Phnom Penh ging dann mal mit ner halben Stunde Verspätung und einem vollen! Bus los. 16 Leute plus Gepäck in einem MiniVan 🤪

Die Straßen sind nicht besser als im Norden – Schlaglöcher, unfertig und der Fahrer weicht simpel rechts auf die unbefestigte „Straße“ neben der Straße aus. Es wird Staub ohne Ende aufgewirbelt… deshalb „a foggy day“ teilweise liegt die Sicht unter 20 Meter.

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Der / Die Hotelbesitzer sind sehr hilfsbereit – hatte nur drei Tage gebucht und wollte bis zum 26. bleiben. Haben es trotz Vollbelegung am 21. hingebogen. Vom 20.12. bis 22.12 ist hier in Kampot das Wasserfestival …rotierend einmal im Jahr.

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Der aufschlussreiche Abend ist nicht uneigennützig. Es gibt kein Bier auf Hawaii und kochen im Nary Garden, wenn die Küchenhilfe nicht da ist 😜

So sind wir dann mit der Maschine vom Chef in die City und haben uns seinen Kumpels in einem Kneipenrestaurant (echt viel Auswahl und lecker) gesellt. Bier 50ct, Red Curry 2$50 — anschließend (nach drei Bier) geht es zu viert zum nächsten Lokal: ich nenn es mal Billard Kneipe, Cocktails kennen die hier nicht… so mix ich mir was eigenes – einen Gordons mit Tequila und OrangeJuice auf zwei Stück Eis. Zu viert: der Chef, ein sechsundsechzig jähriger HarleyFahrer (hat wohl noch andere Motorräder) seine einundzwanzigjährige!!! Begleitung, wie sich später herausstellt aus Phnom Penh Street 136 🤨😏 und ich.

Peter, der HarleyFahrer aus Australien, kommt öfter hier nach Kambodscha, um sich mit dieser jungen Frau zu vergnügen – wir kommen in ein sehr tiefgründiges Gespräch über das Leben hier, von ihr und der Win-Win Situation …der Versuch biblische Wertmaßstäbe zu diskutieren scheitern nicht an deren Einsichtigkeit sondern am System …wie so oft 🤷‍♂️

Nächste Station eine GirlsBar. Für mich bitte nur ein Can-Bier (Dose). Die weibliche Begleitung nicht begeistert von der neuen Location — warum, keine Ahnung. Bemerke ich nur…ist kein Gesprächsthema. Ein wenig Konversation und ohne weiteres Abmarsch.

Letzte Station: Die aufgeräumte ansprechende Kneipe eines Kanadiers. Der einzige der die Nase gerümpft hat als die Kerle verlauten ließen, dass ich Jehovas Zeuge bin. Hier sind ca. zehn Leute davon eine! Frau. Eine Bayerin 😂 …Umarmung, Busserl wie es in Süddeutschland üblich ist, ein wenig Smaltalk in deutsch. Mit ihrem kanadischen Freund unterhalte ich mich ebenfalls 😃

Als wir unseren herben -geschmeckt alkoholfreien- Cocktail ausgetrunken haben gehts mit einem Tuk-Tuk nach Hause. Und aus allen Gesprächen hab ich was gelernt; ein aufschlussreicher Abend.

Tag 047 – 16.Dezember 2019

Die große Suche

– BusStation

– traditioneller Tanz

Nach Phnom Penh rein zu kommen ist kein Problem. Raus ohne den Umweg über den Flughafen ist eine Herausforderung.

Über eine BookingApp will ich nicht buchen, also mach ich mich auf die Suche wo ich denn ein Busticket bekomme. Üblicherweise hilft einem das Hotel – hier: Fehlanzeige. Foren und Webseiten durchsucht und mit ein bisschen Überlegung bin ich dann auf einen Platz in der Nähe des OlympiaStadions gekommen. Erster Anlauf Fehlanzeige da nur große Überlandbusse in schlechtem Zustand. Ich suche Minivans. Zweiter Anlauf „puhh geschafft“ dachte ich 😅 doch die junge Frau am Schreibtisch gibt mir zu verstehen, dass die Abfahrtzeit nur morgens um fünf und abends um 19:00Uhr sei. Beides keine! akzeptablen Zeiten und decken sich auch nicht mit den Informationen im Netz. Ich suche ein Transfer von Phnom Penh nach Kampot um 12:00Uhr (+-30Minuten). Gibt es denn keine Möglichkeit sonstwo in der Stadt zu buchen?

Unterwegs: es gibt nicht nur sehr arme Kambodschaner

Also doch über die, mir nicht geheure, OnlineApp. Da soll dann ein QR Code bei sein, mitnichten! Ich lass das erst mal auf sich beruhen. Ruhe bewahren.

Von der vermeintlichen Stelle wo das Busunternehmen seine Ticket Stelle haben soll bin ich dann mal unterwegs zum Nationalmuseum Teil 2 – ich möchte mir die traditionellen Tanzdarbietungen ansehen, für die sie Werbung gemacht haben als ich dort war – einem geschenkten Gaul….

Quer durch die Stadt, durch die Rushour, zu Fuß und teilweise ohne Bürgersteig. Na denn mal los. Ja, ja, ja …wenn man (ich) nur die Hälfte der Informationen hat…

Ich freu mich auf den traditionellen Tanz. Ganz kostenfrei ist er nicht – 15$ – 25$ die Plätze 😅 die wissen schon warum sie keine Preise veröffentlichen. Kann man an der Abendkasse erfahren …oder noch mehr Foren und Blogs lesen 😏

Unterm Strich lohnt es sich in der Tat für den, der Geschmack daran hat!

An der Kasse unterhalte ich mich mit einem Mann, sympathisch! gehört hier irgendwie her. Die Zeit ist knapp, da sind noch Leute vor mir. ….Ich bin dran — ein Ticket mit freier Platzwahl in den Rängen. Der Mann hat sich irgendwo draußen eine Dose „Cambodian“(Bier) besorgt. Ich sag ihm, dass ich auch Bierdurst habe… jetzt kommt’s: er schenkt mir seins! (Da die Zeit knapp ist biete ich ihm Geld an was er ablehnt, ich denke, wenn er nach der Show noch da ist geh ich mit ihm noch ein Bier trinken… )

Jetzt erstmal …. ein paar Bilder 🤩

by the way: es war stockduster — dafür hat das Smartphone ne gute Schnitte gemacht, finde ich 😎

sehr anmutig.

Tag 046 – 15.Dezember 2019

Es ist Sonntag

Hier die Versammlung „Chbar Ampov“ hat um 08:30Uhr Vortrag für die Öffentlichkeit und Wachtturmstudium 😳 Eine kleine (räumlich) und super nette Versammlung.

Vortrag 74 😂 „Jehovas eyes are upon us“ David, Abigail, Nabal & Co. auf kambodschanisch ☺️ ….hab natürlich alles verstanden 🙄 – zum Glück saß ein Bruder neben mir, der die Schriftstellen in Englisch mit aufgeschlagen hat. Denn weder Sprache noch Schriftzeichen liegen in meinem Erfassungsbereich 🤪

Eine solche Tour bereichert ungemein. Ich lerne Menschen kennen – neue und alte Charaktere – ich sehe Dinge am Straßenrand die inspirieren und auch manches in einem anderen Licht erscheinen läßt. Ob die Streetfood Läden oder die Handwerkergaragen …eine neben der anderen…und auch gleiche. So habe ich heute bestimmt fünf Schlossereien auf kurzer Distanz gesehen, die Sackkarren hergestellt haben. Von Rohr und Blech als Familie (Frau montiert Räder – Kinder lackieren – Väter sägen und schweißen) zum fertigen Produkt.

…oder kreativ einen Wohnzimmer bzw. Garten „Wasserfall“

…nachmittags ein Cosmopolitan mit Erdnüssen

und einer ganzen Schule im Pool, am Poolbillard und Restaurant des Hotels.

by the way: das Hotel, so schön es wirkt, kann ich nicht empfehlen. (Elephant Blanc – Phnom Penh, Cambodia)

Tag 044 – 13.Dezember 2019

Phnom Penhs Hingucker

Der Russische Markt

Das Nationalmuseum

Der Royal Palace

by the way: die erste Begegnung mit dem Mekong — Das hiesige Handwerk — die amerikanische Botschaft

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Es ist faszinierend auf wieviel Raum so eine Menge an Waren angeboten werden können und! wie sich -im erweiterten Sinn- die großen Einkaufshäuser damit vergleichen lassen. Auf 2x2m2 Blusen und Sommersachen, auf ca. 6m2 werden hier schöne Abendkleider und Shirts angeboten auf 8m2 säckeweise verschiedenster Reis, Nüsse, Körner etc.

Im Nationalmuseum Kambodschas gehts im wesentlichen um die längere Vergangenheit – die rote Khmerzeit ist vollständig ausgespart. Das wird speziell in einem gesonderten „GenozidMuseum“ aufgearbeitet.

So finde ich hier alles was ich schon in Ayutthaya und in Ankor gesehen bzw. nicht gesehen habe (z.B. die vielen fehlenden Köpfe der BuddhaStatuen finden sich hier 😎)

…man steht im Guinnessbuch 😅😋

was immer das auch aussagt, dass man das! hier ausstellt 🤷‍♂️

Und dann die Handwerker *Elektro-, Schlosser-, Steinmez-*

es werden Trafos gewickelt – das Alter läßt sich von Darth Vader nicht bestimmen

Specksteintafeln werden beschriftet

Stangen geflext und verschweißt

und Schaltschränke verdrahtet

und das alles auf dem „Bürgersteig“ und in der „Garage“

In der Nähe des Königlichen Palastes finden sich dann auch die EU-Delegation und die US-Amerikanische Botschaft zuerst war da ein eifriger Wachmann, der sich aufgeregt hat, dass ich ein Foto von dem Schild gemacht habe – nach einer kurzen Rückfrage beim Chef war dann auch wieder alles in Butter.

der Mekong steht als Ziel auf meiner Liste… nur hier, das war nicht geplant ….sollte etwa tausend Kilometer flussaufwärts sein.

der erste Blick —> sooo dolle groß is er nich!!

der zweite Blick….

uppps… unterschätzt 😅

und der dritte Blick, tja… urteile (oder besser nicht 😅) selbst

von hier aus geht’s dann mekongseitig noch ein paar Kilometer weiter bis ins Delta (ehemalig SüdKambodscha) heutiges Vietnam.

…und dann war da noch der Palast — der KönigsPalast

2be continued 😉