a foggy day
– Straßen und deren Zustand
– ein aufschlussreicher Abend
– hilfsbereite Hotelbesitzer
Die Fahrt von Phnom Penh ging dann mal mit ner halben Stunde Verspätung und einem vollen! Bus los. 16 Leute plus Gepäck in einem MiniVan 🤪
Die Straßen sind nicht besser als im Norden – Schlaglöcher, unfertig und der Fahrer weicht simpel rechts auf die unbefestigte „Straße“ neben der Straße aus. Es wird Staub ohne Ende aufgewirbelt… deshalb „a foggy day“ teilweise liegt die Sicht unter 20 Meter.
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Der / Die Hotelbesitzer sind sehr hilfsbereit – hatte nur drei Tage gebucht und wollte bis zum 26. bleiben. Haben es trotz Vollbelegung am 21. hingebogen. Vom 20.12. bis 22.12 ist hier in Kampot das Wasserfestival …rotierend einmal im Jahr.
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Der aufschlussreiche Abend ist nicht uneigennützig. Es gibt kein Bier auf Hawaii und kochen im Nary Garden, wenn die Küchenhilfe nicht da ist 😜
So sind wir dann mit der Maschine vom Chef in die City und haben uns seinen Kumpels in einem Kneipenrestaurant (echt viel Auswahl und lecker) gesellt. Bier 50ct, Red Curry 2$50 — anschließend (nach drei Bier) geht es zu viert zum nächsten Lokal: ich nenn es mal Billard Kneipe, Cocktails kennen die hier nicht… so mix ich mir was eigenes – einen Gordons mit Tequila und OrangeJuice auf zwei Stück Eis. Zu viert: der Chef, ein sechsundsechzig jähriger HarleyFahrer (hat wohl noch andere Motorräder) seine einundzwanzigjährige!!! Begleitung, wie sich später herausstellt aus Phnom Penh Street 136 🤨😏 und ich.
Peter, der HarleyFahrer aus Australien, kommt öfter hier nach Kambodscha, um sich mit dieser jungen Frau zu vergnügen – wir kommen in ein sehr tiefgründiges Gespräch über das Leben hier, von ihr und der Win-Win Situation …der Versuch biblische Wertmaßstäbe zu diskutieren scheitern nicht an deren Einsichtigkeit sondern am System …wie so oft 🤷♂️
Nächste Station eine GirlsBar. Für mich bitte nur ein Can-Bier (Dose). Die weibliche Begleitung nicht begeistert von der neuen Location — warum, keine Ahnung. Bemerke ich nur…ist kein Gesprächsthema. Ein wenig Konversation und ohne weiteres Abmarsch.
Letzte Station: Die aufgeräumte ansprechende Kneipe eines Kanadiers. Der einzige der die Nase gerümpft hat als die Kerle verlauten ließen, dass ich Jehovas Zeuge bin. Hier sind ca. zehn Leute davon eine! Frau. Eine Bayerin 😂 …Umarmung, Busserl wie es in Süddeutschland üblich ist, ein wenig Smaltalk in deutsch. Mit ihrem kanadischen Freund unterhalte ich mich ebenfalls 😃
Als wir unseren herben -geschmeckt alkoholfreien- Cocktail ausgetrunken haben gehts mit einem Tuk-Tuk nach Hause. Und aus allen Gesprächen hab ich was gelernt; ein aufschlussreicher Abend.